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Tag 14 - Glücklich getrennt (München bzw. Garmisch-Partenkirchen und Grainau)

Heute sollte jeder ganz kompromisslos seinen Wünschen nachgehen und so spalteten wir uns auf. Zunächst hieß es schnell fertigmachen und frühstücken, bevor wir zu dritt zum Bahnhof flitzten.

Naturliebhaber (Alma und Olli)

Alma und Olli fuhren anschließend in Richtung Alpen. Von München ging es mit dem Zug nach Garmisch-Partenkirchen. Dort gab es für Alma ein ordentliches Mittagessen bei VinzenzMurr und eine große Portion Mittagsschlaf.

Derweil spazierte Olli einfach drauf los - immer den Bergen entgegen. Das Ortsausgangsschild von Garmisch hat er gar nicht richtig wahrgenommen und schon waren die beiden Naturliebhaber im kleinen Örtchen Grainau. Dort untersuchten, in einem Urlaub vor vielen Jahren, Olli und seine Schwester täglich mit den Großeltern, wie das Wetter ist und ob es sich lohnt, auf die Zugspitze zu fahren. Diese Erinnerungen waren natürlich plötzlich wieder ganz nah und heute wäre so ein Tag gewesen, an dem sich die Auffahrt gelohnt hätte.

Als Alma ihren Schlaf beendet hatte, war erst einmal Vespern angesagt. Auf einer saftig grünen Wiese mit leuchtend gelbem Löwenzahn wurden die Decke ausgebreitet, die Zeit angehalten und erst mal Ausblick, Verpflegung und Beisammensein genossen.

Weiter ging es zum Bahn-Station nach Untergrainau. An dieser angekommen, stellten wir fest, dass noch ausreichend Zeit für eine zweite Stärkung ist. Also ging's in die "Gungl Stubn" und Alma aß Olli fast den kompletten, noch warmen, frisch aus dem Ofen genommenen Rhabarber-Kuchen weg.

Die Rückfahrt verlief so problemlos wie die Hinfahrt. Das freundliche Personal der Werdenfels-Bahn (Teil der DB) vergaß vor lauter Shakerei mit Alma mehrfach, die Fahrkarten zu kontrollieren.

Kulturliebhaber (Karina)

Nachdem die anderen beiden sicher am Bahnhof "abgegeben" wurden, ging es für Karina in die Maxvorstadt von München zu ihrem Museumsmarathon. Um 10 Uhr, gleich als erste, erkundete sie das sehr interessante Lenbachhaus.

Es beherbergt viele Gemälde von Künstlern, die in München tätig waren. Darunter befindet sich die größte Sammlung der Künstlergruppe "Der Blaue Reiter", die als Wegbereiter der modernen Kunst des 20. Jahrhunderts gelten.

Nach zwei Stunden ging es weiter in das Unigelände der Technischen Universität München.
Da wurde, zwischen all den Studenten, in der Sonne Mittag gegessen und entspannt.

Die Erkundungstour durch das Viertel ging weiter und als nächstes stand das riesige Museum "Pinakothek der Moderne" auf dem Plan.
Neben einer Architekturausstellung beherbergt dieses auch eine Ausstellung der Klassischen Moderne, Graphik, Design und Gegenwartskunst.
Es gab viel zu sehen.

Der ausgiebige Kulturtag wurde mit einem Cappuccino und einem guten Buch im Straßencafé abgerundet.

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