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Tag 79: Warnstufe "rot" (Von Fulltofta über Hörby, Östra Sallerup und Östraby nach Öved bei Sjöbo, Schweden - 40,2km)

Man soll den Tag bekanntlich nicht vor dem Abend loben...


Alma hatte uns zeitig geweckt, sodass wir bereits vor 8:00 Uhr alles gepackt hatten und frühstücksbereit waren. Olli hat den Wecker für die 4 Berliner Wander-Nachbarn gespielt und so nach und nach kamen auch alle aus ihren Löchern gekrochen - da waren wir aber bereits satt. Als wir bei der Zubereitung des Frühstücks des Quartetts zuschauten, wurde uns klar, in welchem Luxus wir mit unserem morgendlichen Müsli (Banane, Apfel/ Birne, Müsli, Nüsse, (Mandel-)Milch/ Joghurt, (viel) Zimt und für Olli außerdem Chili, Pfeffer, Kurkuma und Leinöl) leben. Bei unseren neuen Freunden gab es nur drei Zutaten: Haferkörner in warmen Wasser mit ein paar Trockenfrüchten. 


@Sassy, Schelli, Patrick und Philipp: Wir hoffen, ihr seid trotzdem gut nach Hörby und Malmö gekommen. ;-)


Am wärmsten Tag unserer Tour ging es dann trotz der Hitze recht zügig voran. An einer kleinen Kirche fanden wir Schatten für eine ausgiebige Mittagspause. Alma nutzte die Witterungsbedingungen und krabbelte und kletterte nackig umher.


Unseren Schlafplatz haben wir heute mit Bedacht ausgewählt. Diverse Handy-Apps zeigen uns Warnstufe "rot" für Gewitter in der kommenden Nacht an. Wir nehmen es ernst und wollen niemanden gefährden - deshalb ging es in ein B&B ("Bed & Bath").


Bis zur Ankunft war alles gut, auch am privat gelegenen Strand konnten wir uns noch gut austoben - Alma war sogar im Wasser, und ihr hat es im See gefallen! Leider hatten wir dann aber etwas Pech mit der Wohnung: Der Stromkreis war vom Kochen auf einer Herdplatte mit paralleler Deckenbeleuchtung und Handy-Ladung überfordert - und wir mussten mehrfach die Sicherungen wieder eindrehen. Auch der Whirlpool war leider eher unzumutbar - auf die Details verzichten wir im Blog lieber... Zu guter letzt war so wenig Wasser verfügbar, dass auch die Waschmaschine ihren Dienst verweigerte.


Der armen Vermieterin war es sehr unangenehm. Unsere Wäsche wird nun bei einer befreundeten Familie gewaschen (und getrocknet) und als kleine Entschädigung gibt es ein (hoffentlich tolles) Frühstück für uns. :-)


Wir hoffen nun, dass es die Nacht regnet und gewittert, dass sich unsere Entscheidung auch wirklich als die richtige herausstellt.

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