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Tag 27: Das Feld sieht soo fluffig aus. (Von Wismar über Boltenhagen nach Brook - 31,7 km)

Der heutige Tag startete mit einem ausgiebigen Frühstück in freundliche Gesellschaft. Die nette Familie hat uns nicht nur die Besucherwohnung für eine Nacht überlassen sondern uns zum Frühstück eingeladen. Alma ließ auch gleich ihr morgendliches Frühstück links liegen und verspeiste stattdessen Mama's regionales Bio-Ei vom Nachbarn. Herrlich! So eine Gastfreundschaft. Damit haben wir nicht gerechnet. 


Ungewöhnlich spät, dennoch sehr entspannt, sind wir losgefahren und haben an einem Sanddorn-Laden eine längere Pause verbracht. Alma hat die Sonne und die Freiheit des Herumrollens genossen, Karina hat gelesen und Olli mal wieder ein Schläfchen gehalten.


Weiter ging es in Richtung Travemünde. Wir radelten, bis wir plötzlich auf eine wunderschöne Nische stießen, die etwas abseits vom intensiven Feiertags-Radel-Trubel liegt und Blick auf die Ostsee bietet. Hier wollten wir bleiben und werden an diesem schönen Fleckchen Erde die Nacht im Zelt verbringen.


Von Karina's Mama bekamen wir für die Reise ein paar Kügelchen mit Blumensamen geschenkt, mit der Idee, diese an besonders schönen Orten zu lassen oder besonders netten Bekanntschaften zu verschenken. Die Kügelchen kamen heute zum ersten Mal zum Einsatz: Für Familie Meutel aus Wismar, die uns so freundlich Willkommen hießen und ein Platz an der Steilküste kurz nach Boltenhagen. Dort war die Aussicht in alle Richtungen herrlich - (laut Karina "fluffige") Felder, Ostsee, blauer Himmel, keine Autos, keine Häuser. Traumhaft.

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