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Tag 18: Ein Bett im Rapsfeld (Von Bornkrug (Dobbin-Linstow) über Krakow am See nach Güstrow - 47,5 km)

Heute Morgen sind wir bei leichtem Niesel-Regen in Bornkrug losgefahren. Bei angenehmen Temperaturen um die 18 Grad war das aber nicht weiter schlimm.


Unsere Pause haben wir in Krakow am See tatsächlich direkt am See verbracht. Pünktlich als die Kartoffeln fertig gekocht waren, fing es wieder an zu regnen. Machte nix - wir haben uns untergestellt.


Anschließend sind wir immer bergauf - bergab nach Güstrow gefahren. Netter Ort, wenn auch schon zu besiedelt, für unseren (Urlaubs-)Geschmack. :-) Unser Zelt haben wir ca. 1km hinter dem Orts-Ausgangsschild zwischen Fluss und Rapsfeld aufgeschlagen. Und während Alma ihr Abendessen bekam (Gurke liebt Alma über alles!), wurde es sehr windig und am Horizont schwarz: Ein Gewitter zog heran. Also hieß es, sammeln - Gedanken, sowie alle Habseligkeiten im Zelt.


Wir entschieden uns statt Hocke (Verkleinern der Angriffsfläche) mit geschlossenen Füßen auf einem Isolator (Vermeidung von Schrittspannung) für die Flucht. Wir radelten, unsere Sachen im Zelt lassend, nach Güstrow zurück. Dort haben wir das Gewitter aus sicherer Umgebung vorbei ziehen lassen können.


Jetzt sitzen wir im Zelt und der Wind weht gewaltig. Nun wird unser Zelt nicht nur die Regenfestigkeit beweisen müssen.


P.S.: Fotos gibt es heute leider keine - die Kamera streikt. :-(

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