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Tag 11: Wir Radler müssen doch zusammenhalten (Von Oranienburg über Zehdenick nach Dannenwalde - 60,6 km)

Heute kommt unsere kleine Zusammenfassung etwas später. Wir haben gestern eine Unterkunft gefunden, in der es kein Netz gibt.

Früh ging es los, bereits kurz nach 9 Uhr waren wir unterwegs. Nach 25 km haben wir an einer Schleuse unsere Mittagspause gemacht. Da es allerdings ziemlich kalt war, hielten wir uns kurz.

Nach knapp 50 km hatten wir unser geplantes Ziel gefunden. Gasthaus "Zur Fähre" in Burgwall. Dort fühlten wir uns allerdings nicht gut aufgehoben. In der Kneipe wurde geraucht, nur gemeckert (über die allgemeine Gesamtsituation) und über Ausländer gelästert. Insgesamt destruktiv, sodass es bei einem entkoffeinierten Kaffee und einem Stück Kuchen blieb.

Wir sind also weiter geradelt, auf der Suche nach einer netten Bleibe. Im Wald, auf einem Campingplatz oder irgendwo. Alma wurde dann etwas ungeduldig und wir sprachen einen Herren an, der am Zaun seines Grundstücks stand.

Wir waren herzlich willkommen und durften nicht nur die Wiese für unser Zelt nutzen - uns stand sogar ein ungenutztes Häuschen zur Verfügung: Ofen, Dusche, WC, warmes Wasser, Strom, Terrasse mit Gartenmöbeln - alles war vorhanden. Vielen Dank an die nette Familie, für die liebevolle Gastfreundlichkeit!
"Wir Radler müssen doch zusammenhalten" sagte der nette am Zaun lehnendede Herr, als wir darum baten, unser Zelt aufschlagen zu dürfen.

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Kommentare: 1
  • #1

    Kris (Mittwoch, 29 April 2015 20:03)

    Da muss ich gleich lächeln, das weckt Erinnerungen. Tolle Geschichte :-)